| Rasse |
Ogar Polski-Mischling |
| geschlecht |
weiblich, kastriert |
| Alter |
geb.: 2002 |
Nelly wurde 2003 an ein junges Ehepaar vermittelt, das sie am 21. September 2008 bei uns abgab. Als Abgabegrund wurde angegeben, dass sich Nelly nicht mit dem Kleinkind der Familie, das vor 11 Monaten geboren wurde, versteht. Hier bei uns im Tierheim zeigt sich Nelly bisher unauffällig und sehr ruhig (sicher auch durch die Verunsicherung der Abgabe). Wir werden mehr über sie berichten, wenn wir sie etwas besser kennengelernt haben.
Am 22. July 2009 ging ich mit Nelly im Wald spazieren. Wir hatten jede Menge Spaß miteinander, Nelly ist wirklich ein toller Hund! Hier ein paar Fotos von unserem Ausflug:
Am 13. September 2009 hat Nelly einen Ausflug gemacht!
Nelly ist am 30. April 2011 in ihr neues Zuhause umgezogen. Wir freuen uns sehr für sie und wünschen ihr und ihrer Familie ein schönes Leben miteinander.
Am 03. Mai 2011 haben wir uns über Post aus Nelly`s neuem Zuhause gefreut!
Hallo, liebes Häuser-der-Hoffnung-Team,
Kerstin hat mich gebeten, viele Fotos zu schicken, deswegen hab ich gestern im Garten gleich mal die Kamera gezückt! Im Großen und Ganzen läuft es wirklich harmonisch, an den Feinheiten wie z.B. ruhige Begegnungen mit Traktoren o.ä. arbeiten wir, das wird sich mit der Zeit legen. Andererseits hatten wir beim Spazierengehn auch schon einige Begegnungen mit Joggern, Hunden und Spaziergängern, bei denen Nelly total ruhig geblieben ist. Im Haus ist sie sehr entspannt, ich habe den Eindruck, dass sie die Ruhe hier sehr genießt, sie zieht sich manchmal richtig bewusst in einen anderen Raum zum Schlafen zurück. Irgendwann kommt sie dann zu mir zum Schmusen und legt sich anschließend wieder hin. Nachts schläft sie sowohl bei uns im Schlafzimmer als auch in der Küche. Sehr süß, wenn sie dann wieder ins Schlafzimmer kommt, steht sie unten am Bett, wedelt und freut sich, wenn ich wach werde und sie streichel.
Govinda wird von ihr in der Früh fast stürmisch mit Schnauzenstupsern begrüßt, was ihm dann meistens irgendwann zuviel wird, er kann solche Liebesbezeugungen noch nicht so zuordnen, hab ich den Eindruck. Beim Spazierengehn sind sich die beiden so einig, als wären sie schon immer zusammen gewesen, und wenn sie irgendetwas verbellt, z.B. eben Traktoren, steht er daneben und bellt ziellos mit (sehr zu meiner Freude natürlich ), weil er nicht ganz versteht warum sie sich aufregt, aber aus Höflichkeit bellt man halt mit, v.a. wenn man ein Hütehund ist. Total nett ist auch, dass sie an interessanten Schnüffelstellen so lange schnuppert, bis Govinda schauen kommt, da ist sie total geduldig, weil der Herr manchmal noch woanders beschäftigt ist, aber sie schnuppert exakt so lange, bis er es gecheckt hat und kommt.
Alles in Allem läuft es wirklich gut, ich kann`s kaum fassen (ich hätte mir v.a. die erste Zeit viel unruhiger vorgestellt), aber wenn`s passt, dann passt`s offensichtlich! Ich berichte in ein paar Tagen wieder.
Bis dahin liebe Grüße,
Johanna, Georg, Govinda und Nelly ,

Am 25. Mai 2011 haben wir uns wieder über Post gefreut:
Hallo, liebes Häuser der Hoffnung-Team, liebe Clarissa,
wir wollten Euch mal wieder berichten, wie es uns so miteinander geht... Die Veränderungen passieren langsam, aber ich merke, wie unser Tagesablauf immer selbstverständlicher wird. Nelly wird Govinda gegenüber immer entspannter, sie fordert ihn regelmäßig zum Spielen auf, was er aber noch nicht immer so ganz einzuordnen weiß. Im Haus hat sie ihn die ersten Tage oft angeknurrt, v.a. wenn sie bei uns beim Kuscheln war, da war es ihr immer wohler, wenn er auf Abstand geblieben ist. Das widerum kann Govinda überhaupt nicht nachvollziehen, weil er ja nix Böses im Sinn hat, er weiß ja nicht, dass sie guten Grund hat, Ärger mit anderen Hunden vorzubeugen. Aber wie gesagt, sie wird ihm gegenüber immer süßer, draußen sind sie sowieso das totale Dream-Team, v.a. wenn`s um jagdliche Abenteuer geht, sind sie sich enorm einig. Gott sei Dank hat der Mensch die Laufleine erfunden!!!
Wir bekommen auch immer mehr Routine bei Begegnungen während der Spaziergänge, ich bleibe dadurch ruhiger, was Nelly sehr dankbar als Vorbild annimmt. Auch das Alleinebleiben, wenn ich mit Govinda in der Arbeit bin, meistert sie super, ich habe den Eindruck, sie ist über die paar Stunden Ruhe fast dankbar, hinterher begrüßt sie uns freudig und ganz entspannt.
Am Wochenende hatten wir Besuch von meinem Vater, was total gut ging, ein gemeinsamer Spaziergang und ein bißchen Käse und sie hat ihn angehimmelt
Viele Grüße, Johanna, Georg, Govinda und Nelly

Am 14. August 2011 haben wir uns über Post gefreut:
Hallo miteinander!
Wir kommen gerade aus unserem Kurzurlaub in der Schweiz auf der Alb zurück und ich wollte Euch mit ein paar Fotos teilhaben lassen. Leider zeigen die Fotos nicht ansatzweise, wieviel und schnell Nelly gelaufen ist. Aber man sieht, dass Govinda und Nelly sehr beschäftigt waren, den Murmeltieren da oben auf den Zahn zu fühlen Der dritte Hund, den man auf einem Foto erahnen kann (das Wetter war so neblig, dass sich meine Kamera etwas schwer getan hat), ist die Mopsdame von meiner Mutter, mit der wir auch unterwegs waren. Busenfreundinnen sind Nelly und Bocca zwar nicht, aber sie lassen sich draußen in Frieden und mehr muss ja nicht sein.
Für mich waren die Tage einerseits total schön, Nelly und ich sind nochmal fester zusammengewachsen. Andererseits hat es mich auch sehr nachdenklich bis traurig gemacht, weil mir vor Augen geführt wurde, wie glücklich Nelly ist, wenn sie sich wirklich nach Herzenslust austoben kann. Das kann ich ihr hier in Deutschland leider so nicht ermöglichen, weil ihr Jagdtrieb und ihre Probleme mit fremden Personen und Hunden es meistens unmöglich machen, sie frei laufen lassen zu können. Ob es auf lange Sicht gesehen irgendwann möglich sein wird, weiß ich nicht, aber ich habe mir vorgenommen, solche Situationen vermehrt und gezielt zu üben. Auf alle Fälle werden wir nächstes Jahr wieder auf die Alb fahren und das in vollen Zügen genießen!!!
Viele liebe Grüße
Johanna, Govinda und Nelly (ohne Georg, weil der war leider nicht dabei)
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